Wunderbares Sommerfest der Löwenkinder am 01.09.2018

Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass die Chorleiter Jan und Nori Olberg die von ihnen betreuten „Löwenkinder“ zum Sommerfest in ihr Haus nach Zernsdorf bei Königs Wusterhausen einladen.

Der Wettergott meinte es gut. Kinder und ihre Eltern, aber auch viele Lions – unter ihnen unser amtierender Präsident Michael Faude sowie Monika und Thomas Schaath – kamen in bester Laune und schleppten Unmengen an Kuchen, Würsten, Fleisch , Baguettes und Getränken herbei, denn die Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Aber auch orientalische Speisen, die von den Eltern unserer Migrantenkinder liebevoll zubereitet waren, fanden reißenden Absatz. Ein besonderes Highlight war eine Popcorn-Maschine, die riesige Mengen produzierte; die Kinder jedoch ständig nachforderten. Ein richtiger Hit. Auch der neue Eisengrill der Olberg‘s – ein wahres Designerstück – fand ehrliche Bewunderer.

Nori und Jan hatten es sich nicht nehmen lassen, viele Spielgeräte aufzustellen, die von der Schaukel über Trampolin bis hin zu einem Fußballtor reichten. Was Wunder, dass die Kinder und Noris Hund „Händel“ ständig herumtollten, Luftballons steigen ließen und Ball spielten.

Für einen weiteren Höhepunkt sorgte die Regieassistentin Madli Moos. Sie filmte das Fest und interviewte die Olberg‘s wie auch Kinder und Eltern. Daraus wird ein Film geschnitten, der dann bei einer der nächsten Treffen gezeigt werden soll. Der Verfasser hat schon einige Szenen gesehen und ist sehr gespannt auf den ganzen Film.

Das Sommerfest eines Chores ist natürlich unvollständig ohne eine Darbietung, und so versammelten sich die 15 anwesenden Löwenkinder und brachten drei Stücke ihres Repertoires unter Führung von Nori Olberg zu Gehör. Die Gäste applaudierten in echter Anerkennung. Der Löwenkinder-Chor zeigte wieder einmal die über alle Sprach- Kultur- und sozialen Grenzen verbindende Kraft der Musik, die sie nur mit dem Sport gemein hat. Es war schön zu beobachten, wie die mehr als zehnjährige Arbeit von Jan und Nori Früchte trug und, dass der LC Pariser Platz daran erheblichen Anteil hat.

Und so ging mit dem Untergang der Sonne auch dieses schöne Fest 2018 harmonisch und locker zu Ende. Auf zum nächsten Sommerfest 2019.

Text: K. Ruhl
Fotos: Th. Schaath

Auftritt im Zoo am 1.5.2016

 Ein strahlender Sonnentag bot den standesgemäßen Rahmen für den Auftritt der Löwenkinder im Zoologischen Garten. Die wärmende Sonne entschädigte auch manchen Besucher dafür, dass der Tag der Arbeit dieses Mal auf einen Sonntag fiel.

Der Chor war in großer Besetzung erschienen, auch die Eltern der Kinder waren zahlreich erschienen und nahmen vor der Bühne am Hauptrestaurant Platz. Nori und Jan Olberg bereiteten die Chormitglieder inzwischen gründlich auf ihren Auftritt vor. Die Löwenkinder waren als einziger Kinderchor eingeladen und der Auftritt eingebettet in beachtliche Darbietungen anderer Erwachsenenchöre.

Da Feiertag und viel Sonne ohnehin zahlreiche Besucher in den Zoo gelockt hatten, füllte sich das Auditorium schnell mit neugierigen Zuhörern. Und was sie zu sehen und zu hören bekamen, konnte sich auch sehen und hören lassen. Nori und Jan haben den Chor in den vergangenen Jahren, über alle Wechsel hinweg, zu einer durchaus künstlerisch und musikalisch beachtlichen Gemeinschaft geformt.

Daneben sind alle Beteiligten dem Ziel, ihre Kontakte auszubauen, Unsicherheiten abzubauen und den Kindern weitere Möglichkeiten zu erschließen, sehr viel näher gekommen. Der Löwenkinder-Chor ist ohne Zweifel ein Erfolgsprojekt des LC Berlin Pariser Platz.

Etwa 25 Minuten dauerte die Chordarbietung mit fröhlichen Frühlingsliedern und zwei Liedern aus Israel, stark applaudiert von den Zuschauern. Etliche Eltern ergriffen die Gelegenheit, mit ihren Kindern nach der Gesangsdarbietung die Tiere im Zoo zu besuchen. Ein gelungener Tag.

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Aufführung der Kinder-Oper “Der Igel als Bräutigam”  von César Bresgen am 08.05.2016 in der Freien Waldorfschule Mitte und am 14.05.2016 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Der Löwenkinder-Chor hat die Kinderoper „Ein Igel als Bräutigam“ an zwei sehr unterschiedlichen Orten aufgeführt – in der Aula der Freien Waldorfschule Mitte und im Kleinen Saal des Konzerthauses am Gendarmenmarkt. Nach der Konzeption und unter der Regie von Franziska Guggenbichler-Beck, Konzept & Regie und der musikalischen Leitung von Jan und Nori Olberg wurden über viele Monate die wöchentlichen Chorproben und zusätzliche Probentermine dazu genutzt, den musikalischen Part der Kinderoper und das szenische Bühnengeschehen und dessen Choreographie einzustudieren. Die Kostüme und die Bühnenausstattung wurden von den Löwenkindern selbst hergestellt unter fachlicher Anleitung der Bühnenbildnerin Frau Maria Gamsjäger.

Am 8. Mai 2016 fand die 1 ½-stündige Premiere in der Aula der Freien Waldorfschule  statt und am 14. Mai 2016 die zweite Aufführung an bester Adresse in Berlin’s “guter Stube”, dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

Es war ein großer Erfolg! Aus dem zweimal voll besetzten Zuschauerraum kam jeweils begeisterter Applaus, und auf den glücklich lachenden Löwenkinder-Gesichtern war eine große persönliche Freude und der Stolz auf die gelungene eigene Leistung  zu sehen.

Nach der Premiere gab es – wie bei den Großen und wie sich das gehört – eine fröhlich entspannte Premierenfeier als Dank an die Löwenkinder, an unser Chorleiter-Team Nori und Jan Olberg, an unsere Regisseurin Franziska Guggenbichler-Beck, an unsere Bühnenbildnerin Maria Gamsjäger sowie an alle weiteren hilfreich Beteiligten.  Dabei überreichte die Projektleiterin Franziska Guggenbichler-Beck jedem Löwenkind eine Urkunde zur Erinnerung an die Mitwirkung bei diesem wundervollen Kinderoper-Projekt, das sich die Kinder mit viel Fleiß und Disziplin über viele Monate erarbeitet und als große Gemeinschaftsleistung erfolgreich aufgeführt haben.

Die Aufführung ist ausführlich besprochen worden in: nmz – neue musikzeitung unter http://www.nmz.de/online/cesar-bresgens-oper-der-igel-als-braeutigam-in-berlin-von-kindern-aufgefuehrt

siehe den nachstehenden Auszug:

“… Die Hauptwirkung der Produktion entspringt jedoch dem bunten Chor von 20 Kindern unterschiedlicher Nationalitäten und verschiedenster sozialer und ethnischer Herkunft, im homogenen Zusammenklang, rhythmischem Bewegungsspiel und in zahlreichen kleinen solistischen Auftritten, etwa als Eule oder Mops (nicht im Paletot, sondern „im Haberstroh“).

Die musikalische Einstudierungsarbeit von Norienne und Jan Olberg und die szenische und malerische Arbeit an Dekoration und Kostümen unter Leitung von Franziska Guggenbichler-Beck haben die Löwenkinder zu einer leistungssicheren Formation zusammengeschweißt, deren Freude in Spiel und Gesang auf die Zuhörer überspringt. …”

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